Redner-Index: Motivation zum Erfolg

von Robert Scholderer

Redner-Index: Motivation zum Erfolg

In meiner Person als Redner und Trainer ist die Frage danach, wie man sich selbst oder sein Team als Führungskraft richtig motiviert eine der häufigsten, die mir gestellt wird. Wohl gerade deswegen, weil sich die Antwort hierauf als besonders schwierig und komplex erweist. Und wohl auch deswegen, weil der Mehrwert eines motiviert arbeitenden Teams gegenüber einem demotivierten Team immer mehr ins Bewusstsein von Führungskräften dringt und sich auch als festschreibbare Kennzahl in der Buchhaltung niederschlägt.

Doch wie ist diese Motivation und Leistungsbereitschaft zu erreichen? An welchen Rädchen ist zu drehen, wenn sich einmal nicht die erhoffte Mitarbeitermotivation für ein Projekt einstellt? Oder man vielleicht sogar selbst einmal den viel bescholtenen „Drinhänger“ hat? Gerade als Redner für Führungskräfte kenne ich deren besonders schwierige Position vor dem Motivations-Hintergrund nur zu gut. Sie erhalten von oben Druck, müssen nach rechts und links konkurrieren und zugleich kooperieren, dabei aber nicht vergessen nach unten zu motivieren. Kurz gesagt: das kann schon für sich genommen sehr demotivierend sein! Daher an dieser Stelle ein paar allgemeingültige und hilfreiche Positionen, wie man als Führungskraft und Manager wieder zur eigenen Motivation gelangen und diese zugleich an seine Mitarbeiter weitergeben kann.

Klare Zielvorgaben
Dies ist die grundlegendste aller Voraussetzungen. Nur wer ganz genau weiß, was er zu tun hat, kann auch zielorientiert und effizient arbeiten und klare Anweisungen erteilen. Mit nur vagen Vorstellungen davon, was umgesetzt werden soll, werden in den seltensten Fällen fruchtbare Ergebnisse erzielt. Und eben so selten motiviert man seine Mitarbeiter damit.

Führen heißt delegieren
Viele Führungskräfte pflegen einen überschütteten Schreibtisch, klagen, dass sie ihrer Arbeit nicht hinterherkommen und geben ihren Mitarbeitern dann aus Zeitmangel nur sehr unzureichend Feedback über Projektstände und einzelne Aufgabenbereiche. Dabei wird häufig eines vergessen: Führen heißt delegieren! Projekte und Aufgabenbereiche klar zu strukturieren und in konkreten Anweisungen an Mitarbeiter zu übertragen, ist eine der grundlegendsten Aufgaben einer Führungskraft oder eines Managers. Damit verschafft sich dieser nicht nur Freiraum für wichtigere Belange, sondern ermöglicht es auch seinen Mitarbeitern an neuen Aufgaben zu wachsen. Und nicht zuletzt stellt auch die damit übertragene Verantwortung für den Mitarbeiter einen äußerst wichtigen Motivationsfaktor dar.

Triebmittel Überzeugungskraft
Schließlich ist es von enormer Relevanz, seine Mitarbeiter von getroffenen Entscheidungen zu überzeugen und sie damit für die zu erreichenden Ziele zu begeistern. Das sagt sich sehr leicht. Die Umsetzung im direkten Arbeitsalltag erfordert allerdings einiges an Fingerspitzengefühl. Es gilt emotionalisiert zu kommunizieren, anstatt Belege mit Kennzahlen für sich alleine sprechen zu lassen. Das direkte Gespräch mit den einzelnen Mitarbeitern zu suchen und Einwände aus dem Weg zu räumen. Ein offenes Ohr für Bedenken und Probleme der Mitarbeiter zu haben, ihnen dadurch deren Selbstwert vor dem Hintergrund der zu erreichenden Ziele zu verdeutlichen und ihnen wieder einen klaren Weg dorthin aufzuzeigen. Denn je mehr Mitarbeiter sich überzeugt und motiviert dem zu erreichenden Ziel widmen, desto erfolgreicher wird sich das Projekt und damit der gesamte Unternehmenserfolg gestalten.

Gerne führe ich Sie als Redner und Speaker in die einzelnen Bereiche der Mitarbeitermotivation ein oder trage mit meinen Vorträgen und Reden zu einem unterhaltsamen Mehrwert Ihrer nächsten Mitarbeiterveranstaltung bei. Kontaktieren Sie mich einfach.

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